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2001 |
| Grausige
Fotos vom Hundemord in Bukarest
WARNUNG:
Die Fotos sind sehr grausam!
Liebe Tierschützer, liebe Tierfreunde,
gerade erreichen uns über Karin Herma neue Berichte was diese Menschen
(Menschen ?) anrichten. Es ist unglaublich und unvorstellbar grausam. Diesem
Mail hängt ein Bild an, das Sie bitte nur ansehen sollten, wenn Sie sicher sind
es zu ertragen. In mir wächst eine unvorstellbare Wut auf diese Leute und
ich bitte Sie nochmal ganz eindringlich - helfen Sie ! Protestieren Sie !
Wir haben gestern die Adressenliste nochmal erweitert. Sie finden sie unter:
http://www.deutsche-tierheime.com/Rumanien/RumFax/rumfax.html
Und hier ist das Mail - ein Dokument der Unmenschlichkeit !!! Das Bild
eines Landes, das EU-Mitglied werden möchte !!
Tierftraurige, zornige
Grüße auch weil die Medienvertreter stumm bleiben, die zum Thema "Kampf"hund
gar nicht genug schreiben konnten ... Ulrike Feifar Tierheime im WW
From: kh@m4ever.de (Karin Herma) Reply-to: kh@m4ever.de (Karin
Herma)
Hallo Freunde und Mitstreiter,
gestern Nacht erreichte
mich über Vier Pfoten Rumänien nachfolgender erschütternder Brief eines
Beobachters (Graziella war so lieb und hat ihn heute morgen vor der Arbeit noch
für uns übersetzt) und zwei furchtbar grausame Fotos (von Vier Pfoten) von einem
schwer mißhandelten Hund. Den Brief übertrage ich hier ins mail, die Fotos hänge
ich als Anlage mit dran.
Bitte schaut Euch die Fotos nur an, wenn Ihr
wirklich gute Nerven und absolut gesund seid. Sie sind mehr als grausam!!!!
Wir müssen unbedingt weiterkämpfen, denn das Massaker an den
Straßenhunden geht weiter. Der Bürgermeister ist nach wie vor nicht bereit,
damit aufzuhören. Unser Druck und unser Protest muß noch größere Ausmaße
annehmen, als bisher.
Charlotte machte heute den Vorschlag, sämtliche
Reiseveranstalter, die Reisen nach Rumänien veranstalten, anzuschreiben. Wer
hier Kontakte und Adressen hat, bitte unbedingt anschreiben. Und was ganz
wichtig ist, wenn Ihr protestiert, dann schickt bitte immer eine Kopie an den
Premierminister, denn es ist wichtig, daß er mitbekommt, was wir hier
unternehmen.
So, jetzt hier der Brief. Den Namen des Absenders lasse ich
weg, damit er keine Schwierigkeiten bekommt.
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX Samstag Nacht, 21. April 2001, in der
Gegend von Vitanul Nou. Genauer gesagt in Aleea Foisorului, in den ehemaligen
komfortablen Wohnblocks IV der IACERD, den beruechtigten Ghettos des Viertels,
im Block 3 oder 4, haben unsere dummen, aber zahlreichen und ach so tollen
"Bukarester" eine "Razzia" in einer Wohnung in der 2. Etage gemacht, um auf
barbarische Art und Weise, die uns so eigen ist, Gerechtigkeit auszuueben.
In der Wohnung lebt eine etwa 50-jaehrige Frau. Einige moegen behaupten,
sie sei ein bisschen verrueckt, doch sie ist immerhin noch klar genug bei
Verstand, um festzustellen, dass zwischen 2.00 und 3.00 Uhr Gott weiss wieviele
mit Schaufeln und Knueppeln bewaffnete Nachbarn bei ihr eingebrochen sind.
In ihrer Wohnung hatte sie ca. 10 - 15 Streunerhunde aufgenommen, was zu
Streitigkeiten mit ihren ehrbaren Nachbarn gefuehrt hatte, unter denen es
-wie bereits von mir erwaehnt- viele Dummkoepfe gibt.
Nachbarn von der
Kategorie gottloser Menschen, die vom Land an einen besseren und einfacheren
Arbeitsplatz gezogen waren, da die Landwirtschaft sehr beschwerlich ist; die
keinen gesunden Menschenverstand besitzen, die aus Unhoeflichkeit eine Tugend
gemacht haben, die all das uebernommen und zerstoert haben, was andere als
menschliche Werte betrachtet haben: Guete, Barmherzigkeit, Respekt fuer andere
Lebewesen, das Leben an sich und so weiter und so fort.
Ich schaetze,
Sie haben nun eine Vorstellung davon, mit welcher Art von "Menschen" wir die
"Ehre" haben zusammenzuleben, die Luft und die Erde zu teilen; "Menschen" , die
der gute Herr Basescu vor den Streunerhunden verteidigt, welcher sich gegen
uns gestellt, Gewalt und Barbarismus angezettelt hat, durch seine Einstellung,
die von fehlendem Verstand gepraegt ist und sich gegen die Tiere und uns normale
Menschen richtet.... doch das ist eine andere Geschichte.
In dieser
Nacht haben -ich weiss nicht wieviele- Nachbarn an dem Massaker
teilgenommen, doch ich weiss, dass sich niemand eingemischt hat, nicht
einmal der Vater der Frau, ein einfacher und alter Mann; niemand hat die Polizei
gerufen oder die Stadtverwaltung oder sonst wen.
Doch eins ist sicher:
sie haben die Wohnungstuer aufgebrochen, stuerzten sich mit ihren Schaufeln und
Knueppeln auf die arme Frau und schlugen sie blutig, und um auch ja nichts zu
vergessen, gingen sie zu den Tieren ueber, zu denen 5 oder 6 Welpen gehoerten
und von denen nur 2 gerettet werden konnten.
Sie schlugen die Frau mit
einigen Tieren, indem sie diese an der Rute packten und als Pruegel benutzen; es
gelang ihnen, sehr viele zu verletzen; einige wurden aus dem Fenster im 2. Stock
geworden, wieder andere wurden mit Knueppeln traktiert und ins Treppenhaus
geworfen.
Nachdem es ihnen gelungen war, die Frau zu verletzen und diese
nichts mehr sagen konnte, gingen sie auf die Strasse hinaus und toeteten einen
Teil der Tiere, indem sie ihnen mit den Knueppeln vor allem auf die Koepfe
schlugen (am darauffolgenden Morgen ging ich mit meinem Hund spazieren und sah
einen einzelnen Hund mit gebrochenem Schaedel und blutiger Schnauze; zuerst
dachte ich, er sei von einem Auto ueberfahren worden, doch spaeter sprach ich
mit den Kindern aus dem Wohnblock sowie mit anderen Nachbarn und fand heraus,
was geschehen war).
Es gelang mir, eine weisse Huendin und zwei Welpen
von der Strasse zu holen. Die Huendin steht unter Schock, kann nicht aufstehen,
doch den Welpen geht es gut; sie haben keine Probleme. Einer wurde von einem
kleinen Maedchen namens Ana adopiert, einer grossen Hundeliebhaberin, den
anderen fand ich am Abend des 23. Aprils, also am Montag.
Kommen wir zum
Sonntag zurueck: gegen Mittag fanden "unsere liebenswuerdigen und ehrbaren
Nachbarn" unter den Autos 3 oder 4 schwerverletzte Hunde, zogen sie an den Ruten
hervor und schlugen sie mit Knueppeln tot.
Im Muell vergassen sie einen
schwarz-braunen Hund, dessen Schaedel beinahe eingeschlagen wurde und der von
den Nachbarn mit Steinen und Scherben beworfen worden war. Gott stand ihm bei
und so fand ich ihn am Sonntag Abend; mit der Hilfe der Kinder, denen ich
vielmals danken moechte, holte ich ihn dort raus und brachte ihn zu der weissen
Huendin.
Ich bereitete ihnen, so gut ich konnte, ein Lager und gab ihnen
mit einer Spritze etwas Wasser.
Montag, der 23. April 2001.
Uebrraschung! In meiner Nachbarschaft ist nichts geschehen; kein toter
Hund zu sehen, alles ist sauber; Grossmaeuler sagen, dass sich die Frau nicht
gut gefuehlt habe und sie "aus Guete und christlicher Barmherzigkeit" eine
Ambulanz gerufen haben.
In meinem zivilisierten Viertel, bei diesen
"guetigen und netten" Menschen ist nichts geschehen. [Anmerkung: Hier weiss ich
beim besten Willen nicht, was der Autor sagen will] Toll gemacht! Ihr brecht die
Tuer zu einer Wohnung auf; schlagt die Mieterin und ihre Tiere mit einem
Knueppel nieder; toetet alles, was sich bewegt; werft Dinge aus dem Fenster und
zuendet sie an; ruft einen Notwagen und schickt ihn nach "Balaceanca", macht
alles sauber, versteckt die Beweise und geht dann gluecklich und zufrieden
schlafen.
Ihr habt fuer Ordnung und Disziplin gesorgt!
Doch was
ist mit den beiden gepruegelten Geschoepfen, die nun in Laken gehuellt daliegen
und die einzigen Zeugen eines Massakers sind? Und wo liegen sie? In ihrem
eigenen Haus! Es tut mir leid, dass sie nicht sprechen und uns erzaehlen
koennen, was sie durchgemacht haben.
Wie auch immer: wir sind auf dem
richtigen Weg. Rumaenien naehert sich mit schnellen Schritten einem
"zivilisierten Land".
P.S.
1. Der weisse Hund kann nur aus einer
Spritze Wasser trinken. 2. Der schwarze Hund kann alleine ueberhaupt nicht
trinken. 3. Im Muell, unter den Steinen, habe ich nur einen weissen Hund
gefunden. 4. In der Nachbarschaft befinden sich noch 2 oder 3 Hunde, die dem
Massaker entkommen konnten.
Mit freundlichen Gruessen
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, wenn Ihr
das lest. Bei mir liefen die Tränen. Bitte laßt Euch nicht entmutigen und
protestiert weiter.
Traurige Grüße Karin www.streunerhunde.de
www.hand-und-pfote.de Quelle: feifar@web.de

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