UPDATE 30.03.2003

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Den Opfern

Unser tiefes Mitgefühl gilt all denen die ohne eigenes Verschulden Opfer von Hundeattacken geworden sind. Auch wir Hundehalter können die Bilder von verletzten und entstellten Menschen nicht vergessen und auf keinen Fall lassen uns solche Schicksale kalt, im Gegenteil.

Auf keinen Fall soll der Kampf um unsere Hunde vergessen machen, was Menschen, durch einzelne Halter und deren Hunde, an Leid zugefügt wurde. Auf keinen Fall wollen wir beschönigen was für ein oft dauerhaftes Elend die Bestie Mensch, durch den Mißbrauch der Spezie Hund als Waffe, einzelnen Personen wie auch ganzen Familien angetan hat. Das wohl traurigste und grausamste Schicksal: Am Montag dem 26 Juni 2000 wurde der 6 jährige Volkan das Opfer einer vom Menschen abgerichteten Bestie.

Ein 6 jähriger Junge, der jetzt nicht mehr am Leben ist, weil die Behörden der Stadt Hamburg bis zu diesem Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf gesehen haben. Bestehende Maßnahmen wurden zwar angeordnet (Leinen- und Maulkorbzwang),jedoch nie kontrolliert. Ein kleiner Junge musste sein Leben lassen um die Behörden auf ein Problem aufmerksam zu machen, was bereits seit langem Stadtbekannt war, der Halter und sein äußerst aggressiver Hund. Unsere Fassungslosigkeit, unser Unverständnis und unsere Wut über eine derart schreckliche Tat ist wohl nichts im Vergleich zu dem Schmerz den Volkans Familie, seine Freunde, seine Mitschüler und Lehrer empfinden, die allesamt einen geliebten Menschen verloren haben.

Einen Menschen der nicht nur viel zu jung zum Sterben war, sondern dessen Tod auch völlig sinnlos ist und niemals hätte passieren dürfen. Mit Worten ist nicht zu beschreiben, was für eine Wut wir verantwortungsbewußten Hundehalter empfinden, bei dem Gedanken, das die Bedürfnisse eines bereits mehrfach straffällig gewordenen "Hundehalters" über die der allgemeinen Sicherheit gestellt wurden.