| Den
Opfern Unser tiefes Mitgefühl gilt
all denen die ohne eigenes Verschulden Opfer von Hundeattacken geworden sind. Auch wir
Hundehalter können die Bilder von verletzten und entstellten Menschen nicht vergessen und
auf keinen Fall lassen uns solche Schicksale kalt, im Gegenteil.
Auf keinen Fall soll der Kampf um unsere Hunde vergessen machen, was Menschen, durch
einzelne Halter und deren Hunde, an Leid zugefügt wurde. Auf keinen Fall wollen wir
beschönigen was für ein oft dauerhaftes Elend die Bestie Mensch, durch den Mißbrauch
der Spezie Hund als Waffe, einzelnen Personen wie auch ganzen Familien angetan hat. Das
wohl traurigste und grausamste Schicksal: Am Montag dem 26 Juni 2000 wurde der 6 jährige
Volkan das Opfer einer vom Menschen abgerichteten Bestie.
Ein 6 jähriger Junge, der jetzt nicht mehr am Leben ist, weil die Behörden der Stadt
Hamburg bis zu diesem Zeitpunkt keinen Handlungsbedarf gesehen haben. Bestehende
Maßnahmen wurden zwar angeordnet (Leinen- und Maulkorbzwang),jedoch nie kontrolliert. Ein kleiner Junge musste sein Leben
lassen um die Behörden auf ein Problem aufmerksam zu machen, was bereits seit langem
Stadtbekannt war, der Halter und sein äußerst aggressiver Hund. Unsere
Fassungslosigkeit, unser Unverständnis und unsere Wut über eine derart schreckliche Tat
ist wohl nichts im Vergleich zu dem Schmerz den Volkans Familie, seine Freunde, seine
Mitschüler und Lehrer empfinden, die allesamt einen geliebten Menschen verloren haben.
Einen Menschen der nicht nur viel zu jung zum Sterben war, sondern dessen Tod auch völlig
sinnlos ist und niemals hätte passieren dürfen. Mit Worten ist nicht zu beschreiben, was
für eine Wut wir verantwortungsbewußten Hundehalter empfinden, bei dem Gedanken, das die
Bedürfnisse eines bereits mehrfach straffällig gewordenen "Hundehalters" über
die der allgemeinen Sicherheit gestellt wurden. |