Knickt die SPD in NRW ein?  Edgar Moron
"Das Problem liegt meistens am oberen Ende der Hundeleine"


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    Pressemeldung vom 30.05.2001
    Wir wollen den größtmöglichen Schutz vor gefährlichen Hunden und wir wollen dafür einheitliche Regeln in allen Ländern. Je einfacher die Einhaltung dieser Regeln zu überprüfen ist umso wirkungsvoller sind sie im Sinne des größtmöglichen Schutzes." Mit diesen Worten reagierte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Edgar Moron, auf jüngste Debatten über die Landeshundeverordnungen. Moron stimmte Ministerin Höhn darin zu, dass den Bundesinnenministern bis zum Herbst Zeit gegeben werden solle, bundeseinheitliche Regeln zu definieren. Sollte das bis dahin nicht geleistet sein, werde die SPD-Fraktion die Landesregierung auffordern, ein Landesgesetz zum Schutz vor gefährlichen Hunden in den Landtag einzubringen oder selbst einen Gesetzentwurf formulieren, erklärte Moron. Umfangreiche Rasselisten machten keinen Sinn, weil das Problem in den meisten Fällen am oberen Ende der Hundeleine festzumachen sei. Deshalb müsse in erster Linie klar sein, was Hundehalter mit ihren Tieren dürfen und was nicht und welche Voraussetzungen für das Halten von Hunden erfüllt werden müssten. Dazu gebe es wertvolle Hinweise von fachlich versierten Vereinen und Verbänden, die auch in der Lage seien, zum Beispiel Verhaltensprüfungen durchzuführen oder so genannte Hundeführerscheine zu vergeben. Dies, kombiniert mit dem Zwang zur Haftpflichtversicherung für alle Hundehalter, beseitige die meisten Probleme, stellte Edgar Moron fest.

    groos@tierheim-olpe.de