UPDATE 30.03.2003

                                          HUNDEINNOT

Rechtsanwalt

 

 

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    Was machen wir?                               

    Den Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir im juristischen Vorgehen gegen die Hundeverordnungen. Hierbei arbeiten wir vor allem mit den Rechtsanwälten Frau Marion Oberender aus Glückstadt und Michael Rockel aus Hamburg zusammen, die ihrerseits bundesweit in engem Kontakt zu anderen betroffenen Anwälten stehen. Wir haben in mehreren Fällen Einzelklagen gegen die Hamburger Hundeverordnung beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereicht und suchen weiterhin Hundebesitzer, die die Voraussetzungen für eine Klage erfüllen und auch bereit wären, diese zu führen. Außerdem haben wir in  mehreren Fällen Strafanzeige gegen Hamburger Behörden gestellt.

    Der Verein vermittelt auf Wunsch umfassende Rechtsberatung und Rechtswahrnehmung zu allen Fragen der Hundeverordnung und entsprechenden Steuerfragen an unsere Anwälte. Die Rechtsanwalte nehmen die Interessen Betroffener auch gegenüber den Wirtschafts- und Ordnungsbehörden, Veterinärämtern, Verwaltungsgerichten, Steuerbehörden und Finanzgerichten wahr.

    Neben dem Kampf auf juristischem Sektor, zu dem auch die Finanzierung von Rechtsgutachten gehört, haben wir bereits zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Anfang Juli 2000 initiierten wir eine Podiumsdiskussion mit c.a 700 Teilnehmern im Hamburger Vorort Reinbek. Am 30.09.2000 folgte dann die große Hamburger Demonstration mit über 1000 Protestierenden. Zu den zahlreichen Sprechern der Abschlussveranstaltung gehörten u. a. die Schau-spieler Heidi Kabel und Gerd Haucke. Ein von allen Sprechern unterzeichnetes Kommuniqué wurde anschließend von unserem 1. Vorsitzenden René Eckert an Ortwin Runde, Hamburgs Ersten Bürgermeister, überreicht.

     Ebenfalls im Herbst letzten Jahres nutzten Mitglieder unserer Interessengemeinschaft die Gelegenheit, Ortwin Runde während eines Ortstermines in Bergedorf mit Plakaten, Spruchbändern und Infowänden auf unseren Standpunkt hinzuweisen Eines unser Mitglieder führte mit Herrn Runde ein persönliches Gespräch und übergab ihm dabei unser Protestschreiben und eine Ausgabe des Buches "Vom Pudel zum Kampfhund".

    Ende des Jahres haben wir uns aktiv an den vom Verein "Die Tierbefreier e. V." organisierten Mahnwachen vor der Harburger Hundehalle und auf dem Hamburger Rathausmarkt beteiligt, um noch einmal auf die Situation der Hunde aufmerksam zu machen. Auf dem Hamburger Rathausmarkt wurden anschließend 1000 schwarze Luftballons mit der Aufschrift: " Unsere Hunde werden nicht leise sterben" steigen gelassen.

    Weiterhin beteiligten wir uns an Informationsständen in Altona und der Spitaler Straße. Seit es die Meldepflicht in HH für Hunde der Rassen Kategorie I + II  mit verschärften Auflagen gibt, wurden mit unserer Hilfe ca. 150 vernachlässigte und misshandelte Hunde der betroffenen Rassen erfolgreich aus Hamburg in andere Bundesländer vermittelt. Hieraus sind viele Freundschaften mit Hundehaltern entstanden, die uns auch weiterhin unterstützen.

    Insgesamt scheint es uns wichtig, die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten in- und ausländischen Vereinen und Interessengemeinschaften weiter zu verstärken. Als ersten Schritt in diese Richtung haben wir in Hamburg einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der dazu betragen soll, mehr politisches Gewicht und bessere Einflussnahme, insbesondere in Hinblick auf den bevorstehenden Hamburger Wahlkampf zu erzielen. Ein erstes Treffen hat im April stattgefunden. Im Sommer diesen Jahres ist eine hochkarätige Podiumsdiskussion im Hamburg Haus in Hamburg geplant.