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Was machen wir? Den Schwerpunkt unserer Arbeit sehen wir im juristischen
Vorgehen gegen die Hundeverordnungen. Hierbei arbeiten wir vor allem mit den
Rechtsanwälten Frau Marion Oberender aus Glückstadt und Michael Rockel aus Hamburg
zusammen, die ihrerseits bundesweit in engem Kontakt zu anderen betroffenen Anwälten
stehen. Wir haben in mehreren Fällen Einzelklagen gegen die Hamburger Hundeverordnung
beim Verwaltungsgericht Hamburg eingereicht und suchen weiterhin Hundebesitzer, die die
Voraussetzungen für eine Klage erfüllen und auch bereit wären, diese zu führen.
Außerdem haben wir in mehreren Fällen
Strafanzeige gegen Hamburger Behörden gestellt. Der Verein vermittelt auf Wunsch umfassende Rechtsberatung und
Rechtswahrnehmung zu allen Fragen der Hundeverordnung und entsprechenden Steuerfragen an
unsere Anwälte. Die Rechtsanwalte nehmen die Interessen Betroffener auch gegenüber den
Wirtschafts- und Ordnungsbehörden, Veterinärämtern, Verwaltungsgerichten,
Steuerbehörden und Finanzgerichten wahr. Neben dem Kampf auf juristischem Sektor, zu dem auch die
Finanzierung von Rechtsgutachten gehört, haben wir bereits zahlreiche Veranstaltungen
organisiert. Anfang Juli 2000 initiierten wir eine Podiumsdiskussion mit c.a 700
Teilnehmern im Hamburger Vorort Reinbek. Am 30.09.2000 folgte dann die große Hamburger
Demonstration mit über 1000 Protestierenden. Zu den zahlreichen Sprechern der
Abschlussveranstaltung gehörten u. a. die Schau-spieler Heidi Kabel und Gerd Haucke. Ein
von allen Sprechern unterzeichnetes Kommuniqué wurde anschließend von unserem 1.
Vorsitzenden René Eckert an Ortwin Runde, Hamburgs Ersten Bürgermeister, überreicht. Ebenfalls im Herbst letzten Jahres nutzten Mitglieder unserer
Interessengemeinschaft die Gelegenheit, Ortwin Runde während eines Ortstermines in
Bergedorf mit Plakaten, Spruchbändern und Infowänden auf unseren Standpunkt hinzuweisen
Eines unser Mitglieder führte mit Herrn Runde ein persönliches Gespräch und übergab
ihm dabei unser Protestschreiben und eine Ausgabe des Buches "Vom Pudel zum
Kampfhund". Ende des Jahres haben wir uns aktiv an den vom Verein "Die
Tierbefreier e. V." organisierten Mahnwachen vor der Harburger Hundehalle und auf dem
Hamburger Rathausmarkt beteiligt, um noch einmal auf die Situation der Hunde aufmerksam zu
machen. Auf dem Hamburger Rathausmarkt wurden anschließend 1000 schwarze Luftballons mit
der Aufschrift: " Unsere Hunde werden nicht leise sterben" steigen gelassen. Weiterhin beteiligten wir uns an Informationsständen in Altona
und der Spitaler Straße. Seit es die Meldepflicht in HH für Hunde der Rassen Kategorie I
+ II mit verschärften Auflagen gibt, wurden
mit unserer Hilfe ca. 150 vernachlässigte und misshandelte Hunde der betroffenen Rassen
erfolgreich aus Hamburg in andere Bundesländer vermittelt. Hieraus sind viele
Freundschaften mit Hundehaltern entstanden, die uns auch weiterhin unterstützen. Insgesamt scheint es uns wichtig, die Zusammenarbeit mit
gleichgesinnten in- und ausländischen Vereinen und Interessengemeinschaften weiter zu
verstärken. Als ersten Schritt in diese Richtung haben wir in Hamburg einen Arbeitskreis
ins Leben gerufen, der dazu betragen soll, mehr politisches Gewicht und bessere
Einflussnahme, insbesondere in Hinblick auf den bevorstehenden Hamburger Wahlkampf zu
erzielen. Ein erstes Treffen hat im April stattgefunden. Im Sommer diesen Jahres ist eine
hochkarätige Podiumsdiskussion im Hamburg Haus in Hamburg geplant. |
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