UPDATE 30.03.2003

                                          HUNDEINNOT

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Wer sind wir?

Unser verbandsunabhängiger und gemeinnütziger Verein " Interessengemeinschaft Hundefreunde e. V. wurde im September 2000 in Hamburg gegründet und ist aus der Interessengemeinschaft gegen Hundeverordnungen hervorgegangen. Zum aktiven Kern gehören ca. 8 - 12 Tierfreunde, die sich regelmäßig treffen. Unterstützt werden wir von zahlreichen Helfern und Fördermitgliedern sowie von privaten und geschäftlichen Sponsoren aus dem In- und Ausland. So besitzen wir sehr gute Kontakte zu Tierfreunden in Österreich, Liechtenstein, Frankreich, England und den USA.

Anlaß zur Gründung unserer Interessengemeinschaft waren die nach dem tödlichen Beißunfall mit einem kleinen Jungen in Hamburg bundesweit erlassenen Hundeverordnungen, die die Zucht und die Haltung einzelner Rassen verbieten; sowie die von Politik und Medien - insbesondere der Springer-Presse  - geschürte Hysterie gegen bestimmte Hunderassen und deren Besitzer. Hunde und Halter sind seitdem einem öffentlichem Klima der Angst, Denunziation und Gewalt ausgesetzt, in deren Folge es zu schwersten Übergriffen auf Mensch und Tier kam. Für einige Hunde endeten diese Übergriffe sogar tödlich.

Die Stadt Hamburg hat eine der schärfsten Landesverordnungen  erlassen. Nicht nur die Stümperhaftigkeit und Rechtswidrigkeit der hier eilends zusammen-geschusterten sogenannten Hundeverordnung hat uns empört, sonder auch die Konsequenz ihrer Umsetzung, die in vielen Fällen von Rechtsbeugung und -bruch über Strafvereitelung im Amt bis hin zu gegangenen Straftaten seitens behördlicher Stellen führte.

Erklärtes Ziel des Hamburger Senats war und ist, Hunde der betroffenen Rassen einzuziehen und töten zu lassen. Zu diesem Zweck wurden5,6 Mio. DM Steuergelder für die Einrichtung einer Hunde-vernichtungshalle im Harburger Hafen bewilligt (innerhalb von 14 Tagen!). Die Gelder stammen  von der zuständigen "Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales" (BAGS) und gehen somit zu Lasten des Etats für z. B. Kindergärten und Altenheime.